Surfits – Elect A Clown – Expect the SURFITS DigiPack-CD

11,95

Vorbestellbar ab dem 06.02. Auslieferung zum 22.02.22

Artikelnummer: K-Kangträger Nr. 030- CD Kategorien: , ,

Beschreibung

Vorbestellbar ab dem 06.02. Auslieferung zum 22.02.22

Surfits „Elect A Clown – Expect A Circus the SURFITS“
Genre: Ska Punk
VÖ 22.02.22 K-Klangträger Nr. 030

SURFITS „still non-established Holstein Ska-Punk Deluxe since 1998“
Die 1998 in Elmshorn gegründete 7-köpfige Band (Drums, Bass, 2x Guit, Posaune, Alt-Sax, Trompete) spielen Ska / Punk / Surf genauer könnte man sagen:
Jamaican Ska (3rd wave) meets California Power Punk meets Hawaiian Surf
„Elect A Clown – Expect A Circus the SURFITS“ (VÖ am 22.02.22)

ist ihre Antwort auf das weltweite politische Geschehen mit Fokus auf politischen und sozialkritischen Themen

Das Album fällt deutlich härter als die Vorgänger aus. Grund dafür ist wegen des weltweiten Polit-Bullshits aufgestauter Hass und Aggression – der Fokus wurde hier mehr auf den Punk gelegt, ohne aber den Offbeat zu vernachlässigen. Die Surfits sind zwar älter geworden, doch keinen Deut ruhiger oder angepasster. Schön ist, dass sie dem twangen Surf-Sound treu geblieben sind, der sie von Anfang an begleitet.
Apropo Anfänge: Songs wie 4:20 (der allererster Song von 1998), aber auch Separation (1999) und Back To 1998 (2000),  die bisher noch nicht released wurden, sind auf dem neuen Tonträger in das neue SURFITS-Soundgewand gebracht worden. Auch viele Songs, die über die letzten Jahre stets live performed wurden, waren noch nicht vertont worden haben auf musikalische und equipmenttechnische Weiterentwicklung der letzten Jahre gewartet.
Das sagen die Surfits selbst über die einzelnen Songs:
Detox: Seit der Gründung der Band in 1998 haben wir leider viele Wegbegleiter aus unterschiedlichsten Gründen (u.a. Drogen und Alkohol, Suizid) verloren, deswegen möchten wir jeden einzelnen wieder in unser Gedächtnis rufen. Vielleicht auch ein Appell an uns selber…
Mindfuck: unser Anti-AFD-Song, der Text reicht aus, um den Song zu verstehen, und aus welchem Grund wir diesen schreiben mussten
50:50: Auch im 21. Jhd. müssen wir immer noch wachrütteln und die Themen Rassismus, Sexismus und Arschlöcher aller Art anprangern, es hört einfach nicht auf…
Democracy 101: Unsere Bitte an die Zuhörer, doch in jedem Wahljahr den Weg zur Urne zu finden, ob nun durch eigene Überzeugung oder der AFD Prozentpunkte zu klauen, letztendlich können wir nur Einfluss auf die Politik nehmen, wenn wir auch unsere Stimmen abgeben und uns politisch organisieren.
May 1st: Unsere Hymne an den Tag der Arbeit und die Arbeiterklasse – und an die Nächte vor und nach dem 01.05.
We Stand As One: Zusammen Freiräume erkämpfen, auch alternative Lebensweisen sind möglich
Will You Be: Ein sehr persönlicher Song mit viel Spielraum zur Interpretation. Muss ja nicht jeder gleich wissen, welchen Psycho-Päckchen wir herumtragen müssen
Time Machine: Scheiße, sind wir alt…
Job: self-titled
Fuck-You-I-Don’t-Care-Syndrome: Beschreibt den Zeitpunkt, an dem wir angekommen sein müssen, um Probleme verstehen zu können.
4:20: Unser allererster Song, da waren wir noch in der Schule, bzw. gerade durch damit, da lag der Fokus im Leben noch auf anderen Stoffen

 

 

Bandinfo:

Bisschen viel Kaffee gehabt – so ungefähr fühlt sich das an, wenn die Surfits loslegen. Der Holstein Ska Punk geht direkt vom Ohr ins Blut ins Bein, Widerstand zwecklos. Gegen den Sound der Tanzkapelle aus dem südholsteinischen Elmshorn ist kein Kraut gewachsen.
Die sechs Männer und eine Frau kennen ihre Wurzeln und haben die noch ordentlich aufgemotzt.
Jamaikanischer Ska, hawaiianischer Surf, Power Punk aus Kalifornien – wer in Norddeutschland hinterm Deich groß wird, sucht sich seine Sonne selbst.

Seit 1998 schlägt das Herz der Surfits – natürlich im Offbeat. Von Müdigkeit keine Spur. Da wird jede Dancehall gerockt, bis auch der letzte Eckensteher sein Tanzbein skanken lässt. Auf der Bühne gibt Sänger und Gitarrist Matthias den Ton an. Seine Stimme kann alles zwischen böse und artig. Der ein oder andere Whisky hat seinem Gesang in den letzten Jahren außerdem noch mehr Dings äh Charakter verpasst.

Dass da unten im Saal auch keiner schlapp macht, verhindert die Band mit wirklich üblen Tricks:
Dirk feuert mit seiner Gitarre brachiale Rhythmus Salven in die Menge, der Bass von Christian lässt den Boden weich werden, André treibt am Schlagzeug unbarmherzig den Beat nach vorn und Jan (Trompete), Ole (Posaune), und Annika (Alt Sax) verschaffen der tanzwütigen Crowd mit ihren präzise gesetzten Bläser Lines das typische Ska macht glücklich Gefühl.

Dass ein Abend mit den Surfits Genuss ohne Reue ist, können Tausende bezeugen.
Weit mehr als 200 Gigs zwischen Flensburg und München, Köln und Warschau hat die Band gespielt, davon einige zusammen mit geschätzten Kollegen wie
The Toasters (USA), Dr. Ring-Ding (D), The Peacocks (CH), The Hotknives (UK), Skatelites ( Jam), Dr. Calypso (ESP), Shandon (IT), King Prawn (UK), Toy Dolls (UK), Distemper (RUS), Karamelo Santo (AR) oder Bosshoss (GER/US).
Und na klar, auch jenseits von live können sich die Surfits allerbestens hören lassen.

2003 erschien das Minialbum „Sixteen Balls Game“, das auf einer Tour durch Deutschland und Polen den Weg in die Gehörgänge der Fans fand.
Auch von einem Charterfolg dürfen die Musiker später mal ihren Enkeln erzählen: das Stück „I like it“ kam in der Hörerwertung von www.mp3.de auf Platz eins, juchu.

Im Frühjahr 2006 kam das Album „Pick it up“ zur Welt und treibt seitdem mit 15 kräftigen Stücken sein herrliches Unwesen in der Heavy Rotation der geneigten Zuhörer.

Für das dritte Album war 2018 die Zeit gekommen. 50:50, also fifty fifty, hieß das Werk und erwies damit dem Schwarz- Weiß des Ska seine Ehre. Ansonsten werden aber keine Kompromisse gemacht.

Tanzen oder tot sein – dazwischen gibt es nichts.

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